Firmengeschichte

Attila Budavári
Inhaber-Geschäftsführer,
Orgelbaumeister mit Silberkranz

„Der Orgel ist eine Verbindung zwischen Gegenwart und Zukunft…”

Der Orgelbau ist ein traditioneller Handwerkerberuf. Wir verwenden in unseren Werkstätten bei der Restaurierung oder Orgelsanierung traditionelle Techniken, mit Hilfe der modernen Technologie erträumen und schaffen wir auf einer kreativen und innovativen Art neue Orgeln. Diese beiden Technologien, die traditionelle, die eine Bindung zwischen alten vergangenen Zeiten und dem gegenwärtigen Orgelbau darstellen, sowie die moderne, die in die Zukunft zeigend die ständige Erneuerung und Entwicklung sichert, vertragen sich sehr gut. Wir arbeiten daran, diese zu bewahren um sie dann an die kommenden Generationen weitergeben zu können.

Der Mehrheitsinhaber der Pécser Orgelbaumanufaktur GmbH (POM) Attila Budavári war erst 12 Jahre alt, als ihn die Orgeln und der Orgelbau in seinen Bann gezogen haben. Dann nahm er sich vor, Orgelbauer zu werden. Dieses Interesse war für ihn ein Familienerbe, denn 7 seiner Vorfahren, darunter sein Urgroßvater und sein Ururgroßvater haben sich auch mit Orgelbau beschäftigt, und zwar in der ehemaligen Angster Orgelfabrik. Daher stammt seine frühe Begeisterung für diesen Beruf.

Attila und Csaba Budavári

Die Mitarbeiter der Angster-Fabrik, darunter die Vorfahren von Attila und Csaba

Nach dem Abschluss der Orgelbauerschule unternahm Attila nach 1990 eine Studienreise im Ausland, um die zu Hause erworbenen Fachkenntnisse mit der Praxis zu erweitern, bei österreichischen und deutschen Meistern.

Zu Hause angekommen hat Attila als selbständiger Unternehmer die spätere Pécser Orgelbaumanufaktur gegründet, kurz danach hat sich ihm sein Bruder Csaba Budavári angeschlossen. Während sich Attila mit Design und Entwurf beschäftigt, kümmert sich Csaba um die Leitung des operativen Teils der Firma. Anfangs ergaben sich oft finanzielle Probleme, mit Hilfe ihrer unerschütterlichen Begeisterung und Motiviertheit haben sie aber alles gut überstanden.

Der allererste Auftrag war der Orgelumbau der römisch-katholischen Kirche in Komló/Ungarn, dann wurde die Kopie der Wasserorgel aus Aquincum für das Feuerwehrmuseum fertig. Dann folgte die erste neue Orgel, die im Auftrag des Franziskanergymnasiums in Szentendre/Ungarn gebaut wurde.

MÜPA, Bartók Béla Nemzeti Hangversenyterem orgonája, 2006.

Nationalphilharmonie, , die Konzertorgel des Béla Bartók Konzertsaales, 2006

Szentendrei Ference Gimnázium orgonája, az első új orgona, 1997.

Die Orgel des Franziskanergymnasiums in
Szentendre, der erste Orgelneubau, 1997

So kamen sie zum großen Sprung, was den Bau einer der größten Konzertorgeln in Europa, in der Béla Bartók Nationalphilharmonie im Jahre 2006 bedeutete. Von da an gab es keinen Halt mehr, immer mehr Bestellungen kamen an, und die Firma wuchs schnell. Die Mitarbeiterzahl stieg, die Werkstatt wurde auch erweitert.

Egykori manufaktúra, mai fémsípműhely

Die ehemalige Manufaktur, die heutige Metallpfeifenwerkstatt

Egykori manufaktúra, mai fémsípműhely
Szentendrei Ference Gimnázium orgonája, az első új orgona, 1997.

Die ständige intensive Entwicklung wurde zum Teil der Firmenphilosophie. Dank dieser ist die Pécser Orgelbaumanufaktur zurzeit die größte Orgelbaufirma Ungarns und eine der größten in Europa. Aufgrund ihrer 25jährigen Erfahrungen können sie die ganze Palette des Orgelbaus abdecken. Sei es Orgelneubau, Umbau, Reparation, Sanierung, Restaurierung oder Orgelpflege, all das gehört zu ihrem Fachgebiet.

Im Jahre 2009 startete ihr Webshop Organparts.info, wodurch eine breite Auswahl an Orgelbestandteilen, Orgelteilen an mehr als 350 Kunden auf 3 Kontinenten verkauft werden. Nach dem Erfolg des ersten Katalogs 2016 wurde im Jahre 2018 nun schon die dritte Ausgabe des Organparts Katalogs herausgegeben, die in Ungarn beispiellos ist. Europaweit gibt es auch sehr wenige ähnliche Publikationen.

In den vergangenen 25 Jahren nahm die Manufaktur an den Arbeiten bei ca. 130 Orgeln teil, sowohl im Ausland, als auch in Ungarn. Die wichtigsten Meilensteine haben folgende Instrumente bedeutet:

  • 1995 Szentendre/Ungarn, Franziskanergymnasium
  • 1997 Sittendorf/Österreich Orgel für die Aula
  • 1998 Sittendorf Orgel der römisch-katholischen Kirche
  • 2001 Érd/Ungarn, evangelische Kirche
  • 2005 Budapester Nationalphilharmonie Béla Bartók Konzertsaal
  • 2008 Budapest, Zoltán Kodály Ungarische Chorschule
  • 2009 Nagyvárad-Szöllős/Rumänien, römisch-katholische Pfarrkirche
  • 2010 Budapest, Chororgel der Matthias Kirche
  • 2010 Zamárdi/Ungarn Stilinstrument im französischen Barockstil, Rarität in Ungarn
  • 2012 Reste/Slowakei, ungewohntes Design
  • 2013 Aveiro/Portugal, Domorgel
  • 2014 Reformierte Kirche in Pécs-Kertváros/Ungarn, die erste neue Wechselschleifenorgel in Ungarn
  • 2014 Budapest, Großorgel der Matthias Kirche
  • 2015 Budapest, reformierte Kirche am Kalvin Platz, Restaurierung der Jacob Deutschmann Orgel
  • 2016 Budapest-Fasor, reformierte Kirche
  • 2016 Mátraverebély/Ungarn, Franziskanerkirche
  • 2017 Nowy Sacz/Polen Orgel des Kulturzentrums SOKÓŁ Małopolska
  • 2017 Zaláta/Ungarn, reformierte Kirche
  • 2017 Budapest, Evangelische Kirche in der Budaer Burg

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